Welches Genre hat eigentlich „Das Ende der Leichtigkeit“

Ich habe das Buch ziemlich blauäugig mit der Idee geschrieben, einen literarischen Roman über die Auswirkungen von Vergewaltigungen zu produzieren. Dabei war für mich eine zentrale Frage, was die Täter dazu drängt, eine solche Sexualstraftat zu begehen. Obwohl der Roman mit Thrillerelementen spielt, ist der Erzählduktus für dieses Genre deutlich zu langsam.

Nachdem ich lange herumprobiert habe, wo ich die richtige Zielgruppe für das Buch finde, bin ich jetzt, bei der Veröffentlichung der Kindle eBook-Version eher zufällig darauf gestoßen. Das Buch verkauft sich im Regal Belletristik > Literarische Belletristik > Psychologie derzeit ziemlich gut. Klingt für mich auch stimmig.

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Das Problem mit Drinks an der Bar

Ein kleines Experiment, auf Video aufgenommen. Soll keine Angst verbreiten, aber Bewusstsein schaffen. Daher ausnahmsweise meine Bitte, den Clip auf den sozialen Plattformen zu teilen. Kann Leben retten.

Hintergrund:

Flunitrazepam (kurz „Roofies“, s.u.) wird vorwiegend als Schlafmittel verschrieben sowie vor chirurgischen oder diagnostischen Eingriffen und gelegentlich auch noch anschließend kurzfristig zur Sedierung des Patienten angewendet.

In Kombination mit Alkohol oder Opioiden kann es zu einer Amnesie (Gedächtnislücke) kommen, daher hat Flunitrazepam den Ruf einer Date-Rape-Droge: Opfer von Vergewaltigungen oder anderen Straftaten können sich oft an keine Details zum Hergang erinnern. Besonders in den 1990er Jahren wurden die damals farb- und geschmacklosen Tabletten für diesen Zweck missbraucht, meist, indem sie Getränken beigemischt wurden. 1999 änderte der Hersteller die Zusammensetzung, so dass die seitdem hergestellten Tabletten eine bläuliche Farbe aufweisen, Flüssigkeiten verfärben, klumpen und einen leicht bitteren Geschmack haben. In einigen Ländern sind die alten Tabletten jedoch noch immer erhältlich und werden außerdem von einigen Generikaherstellern und anderen Firmen immer noch in der alten Form in den Handel gebracht.

Die Tabletten sind am Schwarzmarkt als „Ruppies“, „Ruffies“, „Roofies“ (vor allem in Amerika unter diesem Namen üblich) oder „R2“, im deutschsprachigen Raum aber vor allem als „Flunies/Flummis“ (nach dem Inhaltsstoff Flunitrazepam), „Ropse“, „Ro(s)chies“ (nach der Hersteller-Firma Roche) oder „Ropys“ bekannt. Speziell in Österreich werden häufig die Namen „Roiperl“, „Ro“, „Rippal“, „Benzos“ , „Langsame“ (für Benzodiazepine im Allgemeinen) oder „Sommal“ bzw. „Sommerl“ (nach dem Handelsnamen Somnubene) gebraucht. Sie stehen zwar auch nur mit Substitutionsrezept zur „Verfügung“, werden aber trotzdem noch am Schwarzmarkt verkauft.
(Textquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Flunitrazepam)

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Durch die Augen eines Vergewaltigers

In seinem Artikel „Through the Eyes of a Rapist“ benutzt Richard Lee Orey Informationen von inhaftierten Vergewaltigern dazu, eine Liste mit Sicherheitstipps für Frauen zusammenzustellen. Leider bleibt seine Quelle im Dunkeln, die Tipps sind aber zumindest bedenkenswert.

http://www.authorsden.com/categories/article_top.asp?catid=10&id=51006

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Lesung im Bistro Bascherie des Kulturpunkts Barmbek

Die Lesung in Barmbek habe ich komplett per Camcorder mitgeschnitten, so dass sie nun auf Youtube als Playlist verfügbar ist. Leider gab es gerade am Anfang einige Pannen bei der Kameraführung. Aber als Hörprobe taugt der Mitschnitt allemal.

Auch habe ich die anschließende Diskussion mitgeschnitten und werde dieser Tage schauen, wie ich diese am besten hier auf der Website einbinden kann. Denn viele der Fragen, die sich die Zuhörer bei der Veranstaltung stellten, werden sicher auch diejenigen bewegen, die via Google über diese Seite hier gestolpert sind. Leider waren bei der Veranstaltung im Barmbek Basch keine Überlebenden von Vergewaltigungen oder sonstige mittelbar Betroffene anwesend. Diese hatten der Diskussion eine Woche zuvor im Café WattenbergAcht eine etwas andere Richtung gegeben. Es macht immer einen Unterschied, aus dem Mund von Betroffenen über deren Schicksal berichtet zu bekommen, als sich nur abstrakt über einen Roman zu unterhalten.

Hier zunächst ein paar Bilder, die während der Veranstaltung im Kulturpunkt Barmbek entstanden sind:

Der Autor während der Lesung  Die erste Videoaufzeichnung der Lesung
Das Publikum in entspannter Hörhaltung  Das obligatorische Büchersignieren nach der Veranstaltung

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Lesung im Café WattenbergAcht, Harburg-Heimfeld

Mittwoch, 26. September 2012. elbe-wochenblatt.de - Lesung: Das Ende der Leichtigkeit. Harburg. Die französische Studentin Suzanne wird während eines Korfu-Urlaubs vergewaltigt. Als sie merkt, dass ihr Pariser Freundeskreis zunehmend verständnislos reagiert, wagt sie in Hamburg einen Neuanfang. - Der Harburger Autor Norbert Krüger stellt am Donnerstag, 4. Oktober, im Café Wattenberg, Wattenbergstraße 8, seinen Roman 'Das Ende der Leichtigkeit' vor. Beginn: 19:30 Uhr, Eintritt frei.Eine schöne, atmosphärisch dichte Lesung mit anschließender Diskussion. Ich kann das WattenbergAcht als Lesebühne uneingeschränkt empfehlen. Zwar war das Café nicht ganz voll geworden, doch traf sich hier ein Literatur-interessiertes Publikum, dass das Thema des Romans, die sexuelle Gewalt, ernst nahm und im Anschluss an die Lesung aufgriff – was ich als wichtiges Signal werte, dass der Text angekommen ist.

Eine Teilnehmerin erzählten von persönlichen Erfahrungen mit der Gerichtsbarkeit, die für viele Opfer sexueller Gewalt einen Hinderungsgrund darstellen, ihre Vergewaltigung überhaupt anzuzeigen. Überhaupt wurde in den Feedbacks auf das Gehörte immer wieder deutlich, dass ich mit meinem Text auf einem richtigen Weg bin. Dass es wichtig ist, das Thema aufzugreifen und auch auf diese Art zu bearbeiten. Das macht mir Mut.

Dass nebenbei auch ein paar Exemplare des Romans „Das Ende der Leichtigkeit“ verkauft und von mir signiert wurden, ist ein schöner Nebeneffekt. Aber all das zeigt mir, dass sich die Arbeit am Buch gelohnt hat. Ich freue mich auf die folgenden Lesungen.

Bilder von der Lesung am Donnerstag, 04. Oktober 2012

Der Autor während der Lesung  Der Thekenbereich des Cafés WattenbergAcht
Das Publikum im vorderen Raum  Blick auf den hinteren, gemütlicheren Raum des Cafés

Café WattenbergAcht

Wattenbergstraße 8
21075 Harburg
(Adresse auf Google Maps ansehen)

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