Rolling Stones

Über die Rollings Stones braucht man eigentlich keine Worte zu verlieren. Die Altherrenband war früher einmal die Rockrevolution schlechthin, mit frechen Texte und meist ziemlich guter Musik. Mittlerweile haben die vier Herren 50 Jahre gemeinsame Musikgeschichte hinter sich.

Ich erinnere in diesem Zusammenhang nur kurz daran, dass „Das Ende der Leichtigkeit“ Anfang der 90er Jahre spielt. Damals waren die Musikrentner noch deutlich jünger und wurden auch von Leuten gehört, die sich nicht wehmütig an früher erinnern.

Bis sie Frankreichs Grenze erreichten, hatten sie ihr gesamtes Kassettenrepertoire einmal durchgehört. Stephan begriff, dass sie rigoros alles mochte, was neu auf dem Markt war und mindestens eine Platzierung in den Top Ten hatte. Musik, die älter als fünf Jahre war, empfand sie als völlig unhörbar und über seine Stones-Aufnahmen, die er als eiserne Reserve mitgenommen hatte, konnte sie nur grinsen. Das ärgerte ihn, weil es genau der Sound war, den er beim Autofahren liebte.

aus: N. Krüger: Das Ende der Leichtigkeit, Hassloch: Freunscht Media Verlag, 2012, S. 12

Rolling Stones

You can’t always get what you want

Das derzeit wahrscheinlich populärste Lied der Gruppe derzeit ist „You can’t always get what you want“, dank der Fernsehserie „Californication“, die diesen Song der Rolling Stones regelmäßig für den Soundtrack nutzte. Hier am Ende der vierten Staffel wird es einmal komplett gespielt. Allen, die das Lied lieber ohne Moodys Voice-over, die Backgroundgeräusche des Films und das etwas abrupte Ende hören würden, empfehle ich die Playlist auf Spotify. Dort ist der Song ebenfalls enthalten.

In dem Clip ist übrigens auch kurz Natasha McElhone in der Rolle als Karen van der Beek zu sehen. Sie war meine Traumbesetzung für die Rolle der Suzanne im „Ende der Leichtigkeit“ – und die Figur, die ich beim Schreiben vor Augen hatte (s. Casting).

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=e0nlFVIdG5A

Paint it black

„Paint it black“ ist wie „Riders on the storm“ von den Doors ein idealer Regensong. Nachdem er im Vorspann von „Nam – Dienst in Vietnam“ mit dem Rotorengeknatter fliegender Hubschrauber unterlegt wurde, ist allerdings die Assoziation zum Vietnam-Krieg nicht mehr aus meinem Kopf zu bekommen. Das ging wohl auch dem Typen so, der das folgende Musikvideo zusammengeschnitten hat:

Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=mC57rpO8ChA

Route 66

Zum Schluss noch „Route 66“, zumal es im Romanauszug ja auch um eine Autofahrt ging und dieser Song etwas von dieser Weite der Schnellstraßen vermittelt. Das Video finde ich ganz passend. Da ist jemand die Route abgefahren und hat die Bilder ziemlich genial hinter den Song gelegt.

Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=J7qjrKTvPA0

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