Rezensionen und Leser-Reaktionen


Ich freue mich nach wie vor über jeden Leser, der mir seine Meinung über „Das Ende der Leichtigkeit“ mitteilt. Gern veröffentliche ich alle Positionen, egal ob kritisch oder wohlwollend, an dieser Stelle. Über die Kommentarfunktion unten auf der Seite kann der Geneigte kurze oder längere Feedbacks loswerden, die ich dann – nach kurzer Spam- und Trollprüfung – hier für die Seite übernehme.


Aus rechtlichen Gründen darf ich hier auf anderen Seiten veröffentlichte Kommentare und Rezensionen nur zitieren und verlinke ansonsten (soweit möglich) auf den jeweiligen Text.

Amazon-Rezensionen:

JDau
Das sehr erzählerisch gehaltene Buch behandelt intensiv die Frage, wie sich die Betroffenen in der Folge verhalten und vor allem, ob und wie sie sich weiterentwickeln und ändern. (…) Hier ist der Autor ein Meister der Darstellung beinahe unmerklicher Wandlungen, man geht mit. (…) kommt das „Ende der Leichtigkeit“ als spannende, anspruchsvolle Unterhaltung daher.

WoGo
Die Stärke dieses Romans liegt neben dem flotten Schreibstil im konsequenten Nicht-Parteiergreifen. Der Autor zeigt nur, lässt seine Figuren munter leben und erzählen, wertet selbst aber in keiner Weise. Diese nicht leichte Aufgabe bleibt ganz dem Leser überlassen, der sich zwischen Verurteilen und Verstehen entscheiden muss. (…) Insgesamt eine sehr gelungene Annäherung an ein verschwiegenes und auch schwieriges Thema. Unbedingt lesenswert!

Rumo:
„Der Roman unterteilt sich in 7 Kapitel, ist flüssig geschrieben und entwickelt von der ersten Seite an eine Grundspannung, die mich als Leser das Buch an einem Tag durchlesen ließ. Das Zentrale Thema dieses Buches macht seine Einzigartigkeit aus: Warum verwandeln sich ganz normale Männer zu Vergewaltigern? Schließlich existieren Statistiken, darauf weist der Autor mehrfach hin, nach denen jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens vergewaltigt wird. Die Erzählung vermeidet es, Ihre Protagonisten als gut oder böse zu kategorisieren. (…) Es hat fünf Sterne verdient. “

Melitta Sissa:
Norbert Krüger lässt uns in die Abgründe menschlicher Seelen blicken. Spannend bis zum Schluss. Gerne hätte ich noch weiter gelesen. Aus der Sicht der Männer, aber auch der Frauen beschreibt er deren Gefühle auf das eindrucksvollste. Ein elektromagnetischer Wirbelwind der in die Geschichte hineinzieht und den Leser bis zum Schluss nicht mehr loslässt.

Blog-Rezensionen:

Lesendes Katzenpersonal (parallel veröffentlicht auf paperblog.com):
Wer das intellektuelle und tiefgründige mag, für den ist das genau das richtige Buch und der wird auch Zugang dazu bekommen.

Briefe:

Thomas Hermey:
Von Stil her finde ich Dein Buch, besonders in der zweiten Hälfte, wunderbar, und es bescherte mir herrliche Lesestunden, für die ich mich bei Dir sehr gerne bedanke. Und, etwas, das Du sicherlich erreichen wolltest: ich habe lange über dieses Buch nachgedacht.

Christoph Nerger:
Abschließend würde ich sagen, dass Du einen interessanten, für mich leider an manchen Stellen nicht gelungenen Roman geschrieben hast, der zu Diskussionen anregt.

Ältere Kommentare:

Diese Briefe/Rezensionen beziehen sich noch auf die erste Fassung des Romans – damals noch unter dem Titel „Das dritte Prinzip“, der sich vor allem im Ende von der aktuellen Neuausgabe von „Das Ende der Leichtigkeit“ unterschied:

Liv Marienhagen:
„Norbert Krügers Stil liest sich flüssig und so realistisch, dass man Lust bekommt, die Kaffeetasse auf den Tisch zu knallen und zu erklären: „Ich bin dann mal für einen Kurztrip weg nach Paris respektive Hamburg.“ Der Autor fesselt seine Leser mit originellen Bildern, und es gelingt ihm, mit wenigen Worten Atmosphäre zu schaffen. Gekonnt führt er seine Leser in die Tiefen eines problematischen Themas, lässt ihnen dabei aber genug Raum für eigene Überlegungen und Gedanken.“

Yvonne Naumann:
„Dafür das du mir als Leser im Kladdentext schon vom buchbestimmenden Thema erzählst, passiert noch ziemlich viel und vor allem Unerwartetes. Schreib was Neues, mal deine faszinierenden Bilder aufs Papier!“

Wolfgang A. Gogolin:
„Zu den Stärken des Autors Norbert Krüger gehören die Beschreibungen zwiespältiger Gefühle und pittoresker Örtlichkeiten. Sehr schön und gut nachvollziehbar werden Widersprüche zwischen korrektem Gedankengut und unkorrektem Handeln herausgearbeitet. Der Protagonist spürt den Gegensatz überdeutlich und vermag sich doch nicht zu wehren. Man fühlt, wie ihm seine Vorstellung der Welt und der eigenen Person entgleitet.“

Andrea Schubert:
„Ich war verwirrt und doch fasziniert von der Geschichte, die doch eigentlich Tag täglich auf dieser Welt passieren mag. Vielleicht nicht immer mit so dramatischem Ausgang aber dennoch in irgendeiner Weise anverwandt.
Selten habe ich ein Buch gelesen, daß sich so drastisch im Fortgang geändert hat. Und selten habe ich mich mit einer Geschichte so ‚verbunden‘ gefühlt.“

Edmund Schwan:
„Prädikat: Lesenswert! Der Autor nimmt den Leser mit auf eine eher ungewollte Selbstentdeckungsreise. Besonders gut gelungen ist dabei die Nähe zur Gedankenwelt der Hauptfigur. Diese enge gedankliche Begleitung läßt den Spannungsbogen gelingen.“


Ein Kommentar zu Rezensionen und Leser-Reaktionen

  1. Thomas Hermey sagt:

    Lieber Norbert!
    Vor einigen Tagen las ich Dein Buch zu Ende. Nun will ich Dir ein paar Zeilen dazu schreiben.
    In der ersten Hälfte fand ich Dein Buch langwierig; es fehlte mir deutlich die Spannung. Eine Liebesgeschichte… Sie plätscherte dahin. Allerdings hast Du mir mit Deinen Ortsbeschreibungen sehr viel Genuss bereitet und mein Interesse auf Hamburg geweckt. Mit Stephan machte ich schließlich in Paris eine längere Pause, bis eine Rezession mein Interesse geweckt hat und ich weiterlas.
    In Korfu angelangt war ich wieder fasziniert von Deinen Beschreibungen der Landschaft und der Gesellschaft. (Nun habe ich Lust, Urlaub auf Korfu zu machen.) Leider überschatten aber Deine wunderbaren Beschreibungen die Thematik der Vergewaltigung in einem erheblichen Maße, rücken sie in den Hintergrund, banalisieren sie, machen sie manchmal störend. Natürlich, Du wolltest den Frieden zerstören. Aber das Meiste in Deinem Buch ist Frieden. Das wird meiner Meinung nach dem Thema nicht gerecht. Ich will Dir nicht unterstellen, dass Du Vergewaltigungen relativieren wolltest. Doch, ohne es zu wollen, habe ich genau diesen Eindruck nach dem Buch gehabt. Ich glaube, es gibt Themen, die kann man einfach nicht lieblich beschreiben. Die Andeutungen zwischen den Zeilen, die Du am Schluss des Buches näher erklärst, sind zu zart, als das ich, der banale Leser, sie verstehen oder erkennen würde. Freilich, nach Deinen Erklärungen schon, aber für mich gehören sie deutlicher in den Text.
    Deine Protagonisten sind Randfiguren. Dieses Thema verlangt aber für mich normale Menschen. Wenn jede dritte Frau einmal in ihrem Leben vergewaltigt wird, müssen das die normalen Männer tun. Ansonsten lehnt man sich zurück und denkt: typisch Künstler. Ist ja nicht anders von denen zu erwarten. Aber genau das ist es ja nicht!
    In der Inhaltsangabe schließt Du das Thema Vergewaltigung gänzlich aus. Für mich stellst Du dabei ein anderes Buch vor als das, was ich las.
    Von Stil her finde ich Dein Buch, besonders in der zweiten Hälfte, wunderbar, und es bescherte mir herrliche Lesestunden, für die ich mich bei Dir sehr gerne bedanke. Und, etwas, das Du sicherlich erreichen wolltest: ich habe lange über dieses Buch nachgedacht.
    Ich grüße Dich herzlich
    Thomas

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